Anti-Bias-Seminar 24.-25.9.16

Der Anti-Bias-Ansatz ist ein Ansatz der Anti-Dis­kri­mi­nierungsarbeit. Das englische Wort ›bias‹ wird mit Vor­ein­ge­nommenheit oder Schieflage ins deutsche übersetzt. Der in den USA und Südafrika entwi­ckelte Ansatz ermöglicht eine Sensibilisierung für verschiedene Formen von Diskriminierung. Diskri­minierung wird dabei nicht als Resultat von Vorurteilen oder als ›Problem‹ Einzelner verstan­den, sondern die je eige­nen Wahrnehmungs- und Handlungsmuster werden immer im Kontext von gesellschaftli­chen Machtver­hältnissen und den vorherrschenden Bildern, Stereotypen, Bedeutungen und Bewertungen betrachtet. (mehr …)

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QueerDay

Vortrag: Nicht lesbisch, sondern frauenliebend! – Misogynität, Scham und Unsichtbarkeit im Zusammenhang mit lesbischem Selbsthass

Seid gespannt, denn am 27.07.16 findet in den Räumlichkeiten der Evangelischen Hochschule Darmtsadt (Raum:VI 1) ab 18:30 ein Vortrag von Verena Läcke statt.

Es wird weitläufig der Diskurs über „die Lesbe“ als unsichtbare Identitätskategorie davon getragen, dass durch makrosoziologische Phänomene, die dem Konzept einer heteronormativen Zweigeschlechtlichkeit und patriarchalischen Strukturen folgen, Frauen* und insbesondere Lesben keine öffentliche Präsenz einnehmen. Politische Forderungen scheinen dadurch ihrer Grundlage entzogen, denn von einem Nichts kann auch Nichts kommen. Doch kann diese Diskrepanz von tatsächlichem Sein und öffentlicher Wahrnehmung durch „die Lesbe“ sogar selbst gestützt werden? Ist „die Lesbe“ sich selbst ihr eigener Feind auf dem Weg zur politischen Emanzipation?

Um sich einer Antwort zu nähern, wenden wir uns Perspektiven aus der Queer Theory, dem Radical Lesbian Feminism und anderen interdiziplinär theoretischen Konzepten zu.

 

Wir laden alle herzlich ein und freuen uns auf einen regen Austausch in der Diskussion am Ende des Vortrags.

 

Referentin: Verena Läcke

Veranstaltungsort: Evangelische Hochschule Darmstadt, Raum: VI 1

Datum/Uhrzeit: 27.07.2016, 18:30-20:30

 

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