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Empowerment-Training für PoC & Anti-Rassismus-Training für weiße

Vom 23.10. – bis 25.10.2015 wird von den Darmstädter Queer- und Feminismus-Referaten ein Anti-Rassimus und Empowerment-Training für PoC angeboten. Dafür haben wir Trainer_innen von Phoenix e.V. eingeladen (www.phoenix-ev.org)

Die Seminar-Zeiten der Trainings sind:
Freitag:    17.00 – 21.00 Uhr

Samstag:  09.00 – 20.30 Uhr
12.00 – 13.30        Mittagsessen und -pause
18.00 – 19.00        Abendessen

Sonntag:   09.00 – 14.00 Uhr
12.30 – 14.30    Mittagsessen, Abschlussrunde und Abschied

Veranstaltungsort: TU Darmstadt

Anmeldung unter: art.workshop@riseup.net

 

DIe Workshops sind auf eine Teilnehmer_innenzahl von 20 Personen pro Workshop begrenzt daher bitten wir um eine verbindliche Anmeldung mit Namen und an welchen Workshop ihr gerne teilnehmen möchtet bis zum 10.10.2015 per Mail an: art.workshop@riseup.net

Workshopbeschreibungen:

Empowerment-Training

An diesem Training nehmen sog. People of Color teil, schwarze Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund, Migrant*innen, Menschen, die in Deutschland rassistische Erfahrungen machen.

In der deutschen Gesellschaft erfahren sie Rassismus, in verschiedener Form, in verschiedener Intensität, in verschiedener Ausprägung. Doch gleich ist der Grund für die Diskriminierung: die dunklere Hautfarbe und ihre Herkunft, durch die sie kein Mitglied der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft sind.

Im Phoenix-Empowerment-Training geben wir uns die Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen und zum Kennenlernen der verschiedenen kulturellen und politischen Hintergründe.

Wie können wir trotz der tagtäglichen Wirklichkeit von Rassismus unsere eigenen persönlichen Ziele verfolgen? Wie können wir konstruktiv in dieser Gesellschaft leben? Und was können wir tun, um Rassismus zu verringern?

Die einzelnen Arbeitsphasen im Seminar berücksichtigen die Fragen und Interessen der Teilnehmenden. Dabei kommt es zu einem Wechsel von Information, Verarbeitungs- und Reflexionsphasen. Vorgesehen sind unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit: im Plenum, in Gruppen- oder Partner*innenarbeit, mit Hilfe von Rollenspielen, Arbeitsblättern, Aufsätzen und Videobeiträgen.

Das Seminar wird in der deutschen Sprache angeboten. Eine durchgehende Teilnahme an allen drei Seminartagen ist verbindlich.

Learning to be White – Anti-Rassismus-Training

Unsicherheit, Rassismus und ein Mangel an Kommunikation prägen auch heute noch die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als Ausländer*innen, Migrant*innen oder Angehörige einer anderen Kultur identifiziert werden.

Verschiedene „Kulturen“, „Rassen“, „Ethnien“, „Religionen“? „Schwarze“, „Weiße“, „People of Colour“? „Deutsche” und „Ausländer*innen” – “Wir” und “die anderen”?

Was wissen wir über „die anderen“ und was über „uns selbst“? Was ist „erlernt“, was ist „wahr“ und was „Konstruktion“? Was ist eine „weiße Identität“ in einer „multikulturellen Welt“? Was hindert und was fördert unsere Begegnungen?

Zu diesem Wochenendseminar laden wir Mitglieder der weißen Mehrheitsgesellschaft ein, um ihre Prägungen und ihr Verhalten zu reflektieren, die Geschichte und die Wirkungsweise des Rassismus näher kennen zu lernen und gemeinsam an Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung zu arbeiten. Die einzelnen Arbeitsphasen im Seminar berücksichtigen die Fragen und Interessen der Teilnehmenden. Dabei kommt es zu einem Wechsel von Information, Verarbeitungs- und Reflexionsphasen. Vorgesehen sind unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit: im Plenum, in Gruppen- oder Partner*innenarbeit, mit Hilfe von Rollenspielen, Arbeitsblättern, Aufsätzen und Videobeiträgen. Das Seminar wird in der deutschen Sprache angeboten. Eine durchgehende Teilnahme an allen drei Seminartagen ist unbedingt erforderlich.

PDF-Flyer-ART-EMP-WS-15-16