QueerDay

Vortrag: Nicht lesbisch, sondern frauenliebend! – Misogynität, Scham und Unsichtbarkeit im Zusammenhang mit lesbischem Selbsthass

Seid gespannt, denn am 27.07.16 findet in den Räumlichkeiten der Evangelischen Hochschule Darmtsadt (Raum:VI 1) ab 18:30 ein Vortrag von Verena Läcke statt.

Es wird weitläufig der Diskurs über „die Lesbe“ als unsichtbare Identitätskategorie davon getragen, dass durch makrosoziologische Phänomene, die dem Konzept einer heteronormativen Zweigeschlechtlichkeit und patriarchalischen Strukturen folgen, Frauen* und insbesondere Lesben keine öffentliche Präsenz einnehmen. Politische Forderungen scheinen dadurch ihrer Grundlage entzogen, denn von einem Nichts kann auch Nichts kommen. Doch kann diese Diskrepanz von tatsächlichem Sein und öffentlicher Wahrnehmung durch „die Lesbe“ sogar selbst gestützt werden? Ist „die Lesbe“ sich selbst ihr eigener Feind auf dem Weg zur politischen Emanzipation?

Um sich einer Antwort zu nähern, wenden wir uns Perspektiven aus der Queer Theory, dem Radical Lesbian Feminism und anderen interdiziplinär theoretischen Konzepten zu.

 

Wir laden alle herzlich ein und freuen uns auf einen regen Austausch in der Diskussion am Ende des Vortrags.

 

Referentin: Verena Läcke

Veranstaltungsort: Evangelische Hochschule Darmstadt, Raum: VI 1

Datum/Uhrzeit: 27.07.2016, 18:30-20:30

 

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Orlando Medienberichterstattung

Der Anschlag von Sonntagnacht auf einen Club in Orlando schockiert weltweit. Was aber ist problematisch an der Berichterstattung zum Massaker?

Wie so oft schaffen es viele Artikel nicht zu konkretisieren, welche Gruppen hauptsächlich von dem Anschlag betroffen waren. Es wird ein Bild erzeugt, dass es sich bei den Opfern um weiße cis-schwule gehandelt habe. Dabei wird unterschlagen, dass ca. die Hälfte der Opfer Trans*personen und die meisten PoCs, Latinix und Schwarze Queers waren.

Gleichzeitig wird damit verschwiegen, was immer verschwiegen wird, nämlich, dass Rassismen, Sexismen und Transdiskriminierung tagtäglich zu Gewalterfahrungen bis hin zur Ermordung vieler Menschen führen, die in unserer Gesellschaft unsichtbar gemacht werden. (mehr …)

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